The Good, the Bad, the Weird — Film 2008Start - The Good, the Bad, the Weird

Der Film "The Good, the Bad, the Weird" ist ein südkoreanischer Action-Western aus dem Jahr 2008 von Kim Jee-woon.
Er ist inspiriert (bzw. paraodiert) durch Sergio Leones Italowestern "Zwei glorreiche Halunken" (Originaltitel: "The Good, the Bad and the Ugly") aus dem Jahr 1966.

The Good, the Bad, the Weird

Dieser Film ist fantastisch, berauschend und macht Spaß. Eine tiefschürfende Charakter- oder Milieustudie ist er nicht. Auch wenn Kopfgeldjäger, Gesetzlose und dergleichen vorkommen, der Film ist kein Western, eher eine Persiflage dieses Genre.

Review / Krtik

Es ist ein Film über die Jagd nach einem Schatz, und er fokussiert sich auf dieses Thema und vergisst es nie.
Während der Film unglaublich ist, werden einige bemängeln, dass die Handlung praktisch hauchdünn ist und sich mit einem Satz "Jemand hat eine Schatz-Karte, die wir haben wollen, also nehmen wir sie uns." auf den Punkt bringen lässt.

 

Bei der Streben eine Jagd in Szene zu setzten, ist alles kunstvoll arrangiert. Die Kameraführung ist atemberaubend, mit großen aufwendigen Sets, deren Weite voll ausgeschöpft wird. Die meisten Stunts und Effekte sind real, CGI ist auf ein Minimum beschränkt. Es ist ein Actionfilm mit echter Aktion und nicht etwa Pixeln, eine Seltenheit in Filmen aus den letzten 10 Jahren. Atemberaubende und bunte Mischung für alle Sinne, und ihre Adrenalin Level werden ganz sicher steigen!

 

Der koreanische Komiker Song Kang-Ho füllt die "Weird" Rolle von Tae-Goo mit Hingabe aus, mit einer Kombination aus Bauernschläue und Schrulligkeit. Lee Byung-Hun präsentiert den "Bad" Charakter, den ebenso brutalen wie verrückten Gangster Chang-Yi. Die dritte Hauptrolle, die „Good“ Rolle, wird von Jung Woo-Sohn gespielt, der den coolen, in sich ruhenden und mehr als nur ein wenig arroganten Kopfgeldjäger Do-Won darstellt. Während Do-Won von den beiden anderen in den Schatten gestellt wird, überstrahlt er in gegen Ende des Films alle anderen.

Die Unterstützung durch die Nebendarsteller ist auch nicht von schlechten Eltern. Von Deserteur, Ninjas und Barbesitzern, alles vom obersten Bord. Besonders unterhaltsam sind die Anführer einer Gruppe von Manchurian-Gangster, die aus sicherer Entfernung beobachten, wie sich der Wahnsinn manifestiert und die Szene seelenruhig, auf dem Rücken ihrer Pferde sitzend, kommentieren.

 

Auch wenn die Schauspieler überzeugend sind, und die Handlung vorantreiben, viel gibt ees nicht davon. Der Film ist keine Charakterstudie. Es hätte es vielleicht sein können, aber er versucht es gar nicht erst. Es gibt ausreichend Charakterentwicklung vorhanden, so dass, als nach zwei verrückten Stunden erstaunlicher Aktivitäten, der Höhepunkt heran rollt, der Zuschauer sich um das zunehmend bedrohte Leben der Figuren Sorgen macht.

Aber die Aktion ist sehr gut gemacht, Herzklopfen bleibt nicht aus und zwischendurch Spaß bis der Arzt kommt. Die Szenen wurden mit echten Menschen gedreht, Pferde galoppieren, Autos überschlagen sich, Züge brettern auf Schienen durch die Landschaft und echte Pyrotechnik kommt mitten der Wüste Gobi zum Einsatz.